201707.03
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Geänderter Rechnungslegungsstandard zur Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften als Entwurf veröffentlicht

Der neue Entwurf berücksichtigt eine Änderung der Bilanzierung für den Fall, dass ein ausscheidender Gesellschafter durch die Personenhandelsgesellschaft abgefunden wird und danach eine positive Differenz zwischen dem Abfindungsbetrag und dem Kapitalanteil des ausscheidenden Gesellschafters verbleibt. Diese soll nunmehr vorzugsweise mit dem verbleibenden Eigenkapital der Personenhandelsgesellschaft verrechnet werden.

Eine anteilige Aktivierung der auf den ausscheidenden Gesellschafter entfallenden und bei der Abfindung vergüteten stillen Reserven bei den Vermögensgegenständen, deren Buchwerte stille Reserven enthalten, soll indes weiterhin als zulässig angesehen werden. Auch ist die nachträgliche anteilige Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens oder eines Geschäfts- oder Firmenwerts weiterhin zulässig.

In IDW ERS HFA 7 n.F. sind auch Änderungen eingeflossen, die auf dem BilRUG und dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beruhen.

Eine Kommentierung ist bis zum 15.09.2017 möglich.

(16. Februar 2017)

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